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Am 09. März hatten wir am Hockenheimring Besuch von landespolitischen Vertretern, die sich begeistert im Allgemeinen vom Gesamtprojekt emodrom und im Speziellen vom e4 Testival gezeigt haben.  Hans Schuppel von der  Schwetzinger Zeitung / Hockenheimer Zeitung schrieb hierzu am 10. März 2018:

Hockenheimring: Gabi Rolland und Daniel Born von Emodrom-Projekt beeindruckt / Landespolitiker wollen in Stuttgart für Hockenheimer Vorhaben werben

Schaufenster für neue Mobilitätsformen

Von unserem Redaktionsmitglied Hans Schuppel

Tür hoch und rein ins edle Gefährt: Gabi Rolland nimmt an der Ladestation am Motor-Sport-Museum am Hockenheimring im BMW i8 Platz.
Neben dem zukunftsweisenden Hybrid-Sportwagen diskutieren Thomas Reister und Daniel Born (rechts) über Auto und E-Mobilität. © Lenhardt

„Wir werden für das Projekt in Stuttgart Klinken putzen“: Gabi Rolland sagte Thomas Reister, Geschäftsführer der Emodrom GmbH, volle Unterstützung zu. Die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und stellvertretende Vorsitzende der baden-württembergischen Sozialdemokraten aus Freiburg kam gestern in Begleitung der SPD-Landtagabgeordneten Daniel Born sowie der Ortsvereinsvorsitzenden Ingrid Trümbach-Zofka und des Fraktionsvorsitzenden Willi Keller an dem Ring, um sich über die emodrom im Allgemeinen und die E-Mobilität im Speziellen zu informieren.

Die Ausführungen von Thomas Reister sowie von Alexander Nieland von der e4 QUALIFICATION GmbH überzeugten die Landespolitiker. Für Daniel Born ist es wichtig und richtig, dass sich an einer altbekannten Rennstrecke neue Mobilität entwickele.

Aus Vision soll Realität werden

Thomas Reister blickte bei der Vorstellung der emodrom GmbH, an welcher der Hockenheimring mit 50 Prozent beteiligt ist und mit Ring Chef Georg Seiler einen weiteren Geschäftsführer stellt, zurück: Er habe neue Konzepte entwickelt, da absehbar gewesen sei, dass die Rennstrecken wirtschaftliche Probleme bekommen würden. Dabei identifizierte man den Hockenheimring als idealen Standort.

Die wesentlichen Gründe resultieren aus einer sozioökonomischen Analyse und der geografischen Lage in einem wirtschaftlich international bedeutenden Umfeld. Unter zusätzlicher Berücksichtigung der vorhandenen Gesellschafter- und Infrastruktur mit den Strecken-, Flächen und Facility-Potenzialen gibt es keine vergleichbaren Standort-Wettbewerber. Zur gleichen Zeit beschäftigte sich die Hockenheim-Ring GmbH unter Leitung von Georg Seiler mit der Entwicklung neuer Geschäftsfelder. Resultierend aus den übereinstimmenden Ergebnissen und Zielsetzungen entstand das „emodrom e-mobility network hockenheimring“.

Leuchtturm für E-Mobilität

Laut Thomas Reister biete sich der Hockenheimring als Schaufenster für neue Mobilitätsformen, insbesondere die E-Mobilität, geradezu an. Diese sei weiter auf dem Vormarsch. Werde das Konzept umgesetzt, könne es Geld generieren, das wiederum in die Anlage gesteckt wird, um konkurrenzfähig zu bleiben. Reister: „Es gilt, auf der Gesamtfläche neue Gebäudestrukturen zu schaffen und die bestehenden Bauten zu sanieren.“ Gabi Rolland bezeichnete das von Thomas Reister vorgestellte Vorhaben als „tolle Sache“. Der Geschäftsführer wiederum wandte sich an Rolland und Born: „Politische Unterstützung ist notwendig. Hinter dem ganzen Projekt muss auch der politische Wille stehen.“ Hier stieß Reister bei Gabi Rolland auf offene Ohren: „Da können ja wir dafür sorgen.“ Daniel Born ergänzte, dass es wichtig sei, in Stuttgart immer wieder zu sagen, was außerhalb der Landeshauptstadt relevant sei.

Mit viel technischem Verständnis nahm die früher begeisterte Motorradfahrerin Gabi Rolland („Ich war in jungen Jahren bei Motorradrennen auf dem Hockenheimring, zu Zeiten von Toni Mang“) die Ausführungen von Thomas Reister zur Kenntnis: „Für die E-Mobilität kann Hockenheim ein Leuchtturm sein.“ Alexander Nieland stellte den Gästen insbesondere das am 27./28. Oktober geplante e4 TESTIVAL vor. Die Messe ist offen für jedermann, also für den Endverbraucher. Genau das, so Nieland, sei die Zielgruppe, auch damit Vorbehalte gegen Elektroautos (Reichweite, Preis) abgebaut werden. Die Chance, welche das e4 TESTIVAL biete, wolle man laut Thomas Reister unbedingt nutzen: „Wenn wir der First Player auf diesem Gebiet sind, dann bleiben die Aussteller auch hier.“ Gefunden werden muss noch ein Schirmherr für die Messe. Da wäre es gut, so Gabi Rolland, wenn jemand mit seinem guten Namen nicht nur die Schirmherrschaft übernehmen, sondern generell für das Projekt hier stehen würde. Ein Vorhaben, das 2012 mit einer Vision gestartet wurde und sich jetzt in der Umsetzung befindet. Daniel Born sagte zu, das Projekt im Wirtschaftsausschuss des Landtags vorzustellen. Gabi Roll setzte noch einen drauf: „Auch die Minister sollten sich das mal anschauen – bis hoch zum Ministerpräsidenten. Wir werden sie darauf ansprechen.“

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